Manchmal ist es notwendig, einen Dateisystem-Check (fsck) beim nächsten Neustart des Servers zu erzwingen. Hier die verschiedenen Möglichkeiten.
Methode 1: forcefsck
Erstellen Sie eine Datei namens forcefsck im Root-Verzeichnis:
touch /forcefsck
Beim nächsten Neustart wird automatisch ein fsck auf allen Dateisystemen durchgeführt. Die Datei wird nach dem Check automatisch gelöscht.
Methode 2: tune2fs
Mit tune2fs können Sie den Mount-Count zurücksetzen, um einen Check zu erzwingen:
tune2fs -C 100 /dev/sda1
Methode 3: shutdown mit -F
Der Parameter -F beim shutdown-Befehl erzwingt einen fsck beim nächsten Bootvorgang:
shutdown -rF now
Wichtige Hinweise
- Ein fsck auf großen Dateisystemen kann mehrere Minuten bis Stunden dauern
- Der Server ist während des Checks nicht erreichbar
- Führen Sie einen fsck niemals auf einem eingebundenen Dateisystem aus
- Erstellen Sie vor einem erzwungenen fsck immer ein Backup
Bei Fragen zur Dateisystempflege wenden Sie sich an info@ingate.de.