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fsck erzwingen

25. Februar 2009 | INGATE Team

Manchmal ist es notwendig, einen Dateisystem-Check (fsck) beim nächsten Neustart des Servers zu erzwingen. Hier die verschiedenen Möglichkeiten.

Methode 1: forcefsck

Erstellen Sie eine Datei namens forcefsck im Root-Verzeichnis:

touch /forcefsck

Beim nächsten Neustart wird automatisch ein fsck auf allen Dateisystemen durchgeführt. Die Datei wird nach dem Check automatisch gelöscht.

Methode 2: tune2fs

Mit tune2fs können Sie den Mount-Count zurücksetzen, um einen Check zu erzwingen:

tune2fs -C 100 /dev/sda1

Methode 3: shutdown mit -F

Der Parameter -F beim shutdown-Befehl erzwingt einen fsck beim nächsten Bootvorgang:

shutdown -rF now

Wichtige Hinweise

  • Ein fsck auf großen Dateisystemen kann mehrere Minuten bis Stunden dauern
  • Der Server ist während des Checks nicht erreichbar
  • Führen Sie einen fsck niemals auf einem eingebundenen Dateisystem aus
  • Erstellen Sie vor einem erzwungenen fsck immer ein Backup

Bei Fragen zur Dateisystempflege wenden Sie sich an info@ingate.de.

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