Immer wieder werden wir gefragt, ob man nicht einfach eine günstige USB-Festplatte als Backup-Lösung für den Server verwenden kann. Kurze Antwort: Nein.
Das Problem
USB-Festplatten sind Consumer-Produkte, die für den gelegentlichen Einsatz am Schreibtisch konzipiert sind. Im Rechenzentrumsumfeld haben sie nichts verloren:
- Keine Redundanz: Eine einzelne Festplatte ist ein Single Point of Failure
- Keine Hot-Swap-Fähigkeit: Festplattenwechsel erfordert physischen Zugriff
- USB-Bandbreite: USB 2.0 limitiert auf ca. 30-40 MB/s — viel zu langsam für große Datenmengen
- Keine Fehlerkorrektur: Consumer-Festplatten haben keine Enterprise-Features wie End-to-End Data Protection
Professionelle Alternativen
- RAID-Storage: Redundante Festplattenkonfigurationen auf dem Server
- Netzwerk-Backup: Backup auf dedizierte Storage-Systeme über das Netzwerk
- Remote-Backup: Verschlüsselte Backups an einen externen Standort
Fazit
An der Backup-Lösung zu sparen ist die teuerste Entscheidung, die man treffen kann. Wir beraten Sie gerne zu professionellen Backup-Strategien unter info@ingate.de.